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Unser neuestes Mitglied heißt: gaoshu01.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Warface« (16.09.2009, 23:18)
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Also: Das vorgehen der Medien ist auch nicht so toll. Ich finde es nicht gut, dass halt da gerade die ganzen sachen jetzt für den Wahlkampf und die Medien so missbraucht werden. Es isthalt wie immer ein Showprozess und Bild etc brauchen einfach etwas emptionales, damit man die liest, und sie was zum schreiben haben.
Zitat
Ich finde es echt niedriges Niveu, dass jedes mal bei einer brutalen Straftat die Einführung der Todesstrafe mitdiskutiert wird und sozusagen die Straftat als Agument für die Todesstrafte missbraucht wird. So etwas macht vielleicht die BILD um Benzin in das Feuer der Diskussion zu giessen und um die Stimmung gegen die Täter unter den Lesern anzuheizen. Das ist ja nahezu schon Verleitung zur Selbstjustitz wenn man weiter denkt. Logisch ist die Tat brutal und stellt eine völlig neue Dimension von Brutalität und Gewalt dar, das ist aber lange kein Grund, dass bestimmte Zeitungen oder Fernsehnsendung das Klima so heizen, mit emotionalen Geschichten und immer auf dieser "Das Leben ist so Unfair"-Tour und jedes mal wieder solche Phrasen wie "der völlig hilflose Mann", "eiskalt umgebracht" oder "S-Bahn-Mörder". Solche Begriffe zu schreiben ist einmal in Ordnung, dass sich jeder ein Bild von der Situation machen kann, aber in jedem Artikel diese Phrasen anzuwenden ist Stimmungsmache, eben um den Hass auf die Täter zu schüren. Allein diese "soziale Hinrichtung der Täter durch die Medien" sehe ich schon als Selbstjustitz. So etwas hat mit Berichterstattung nichts zu tun, sondern ist eher ein "Schauprozess der Medien". Das Urteil für die Täter steht sowieso schon fest: Mord. das einzige was noch nicht sicher ist, ist ob die besondere Schwere der Straftat festgestellt wird. Aber das Macht im Großen und Ganzen das Kraut auch nicht mehr fett. ich will keinesfalls die Tat oder die Täter verteidigen, ich finde die Tat genauso unentschuldbar, eiskalt und brutal wie ihr. Ich finde nur das Vorgehen der Medien, nämlich aus dem Fall einen Schauprozess zu machen und die Täter sozusagen "mit der Faust und der Gewalt der Medien" auch zu Tode zu prügeln.
Lange Rede, kurzer Sinn: Generell bin ich auch für die Todesstrafe, diese sollte aber nicht auf diesem Weg mit so vielen emotionalen Einflüssen, übereilig beschlossen werden.
Ich kann dir nur zustimmen. Bei solchen sachen überlegt man sich halt, ob man zum einen eingreifen würde oder ob man wirklich unbewaffnet vor die Tür gehen soll.
Zitat
Erst wurden Leute "nur" angepöbelt, dann wurden sie teils schon niedergeschlagen und jetz werden sie totgeschlagen. Ich denke da ist die Steigerung der Brutalität deutlich erkennbar. Die nächste Stufe, die es gibt wär eigentlich nur noch, dass Behinderte oder Blinde niedergekloppt werden. Ich persönlich bin schon sehr geschockt, dass man jetz sogar schon an öffentlichen Plätzen mit der Gefahr leben muss von heut auf morgen niedergeschlagen oder überfallen zu werden. Ich denke langsam nimmt die Gewalt und Brutalität neue Dimensionen an, ich denke das ist nicht übertrieben, sondern mal auf den Punkt gebracht. Früher lief ne Schlägerei so ab: Der jenige bekam ein paar drauf, der andere auch, beiden standen auf und die Sache hatte sich. Heute wird eben solange, auch auf hilfslose und schwache Personen wie Renter, eingeprügelt bis derjenige eben nicht mehr aufsteht.
Meine meinung
Zitat
Und dass einer der Täter sagt, dass es keine Absicht war den Mann zu töten, nehm ich ihm nicht ab: Wenn eine Person schon bewusstlos am boden liegt und ich trete und schlage weiterhin auf sie ein, muss ich wenn ich eine halbe funktionierende Gehirnzelle habe, damit rechen, dass ie Person stirbt. Vor allem wenn ich mindestens 22-mal auf jemanden eintrete und einschlage ist auch ein gewisser Vorsatz da und das rechtfertigt auch aus meiner Sicht die Aschuldigung des Mordes. Wer mit so einer Brutalität vorgeht, hat die Absicht das Opfer zu töten, da kann der Täter sagen was er will und ich hoffe nur, dass die Schläger ihre 15 Jahre einsitzen werden. Ich fand es schon mehr als brutal als der Renter in der U-Bahn niedergeschlagen wurde, aber diese neue Tat sprengt alle Grenzen. Wie man nur so skrupellos sein kann und auf "offener Straße" einen Mord begehen kann, das ist echt ungeheuerlich.
Tja, aber du kannst ja bei den aktuellen einsparungen nicht überall jemanden erwarten. An repräsentativen Orten (München HbF,etc) sind die da, aber du kannst nicht auf jede S-Bahnhaltestelle jemanden stellen. BSP: Berlin: Es gab früher überall Stationsaufpasser, auch wenn es nur alle 10 Minuten eine S-Bahn gibt. Nun sind nirgends mehr U-Bahnaufpasser oder S-Bahnaufpasser und die Zugführer müssen alles selbst machen.
Zitat
Aber hab mir auch meine Gedanken gemacht und mich gefragt wo die tolle Bahnwache oder Bahnpolizei etc. war...Wenn man sich am Bahnhof ne Zigarette ansteckt sind se gleich da um zu kassieren, aber wenn einer totgekloppt wird is mal typischerweise keiner da. Wie heisst es so schön: Brauchst du Sie nicht sind Sie da, brauchst du Sie sind sie nicht da
Ok,
Zitat
Also als ich das in den Nachrichten hörte liefs mir schon richtig kalt den Rücken runter. Sonst hört man solche Sachen aus eigentlichen Problemstädten und deren Problemvierteln, aber das jetz sowas schon sogut wie vor der Haustüre passiert, das schockiert einen schon.
gut,Also meiner Meinung nach eindeutig Mord. Wie oben schon erwähnt, wenn
ich 22 mal auf einen am boden liegenden Mann mit Füßen und Händen
eintrete muss ich damit rechnen, dass diese Person stirbt und daher war
da meiner Meinung ein Tötungsvorsatz bei den Tätern da. Ausserdem wurde
der Mann wahrscheinlichvon hinten angegriffen und somit handelt es sich
auch um keine Affekttat, sondern um einen feigen, eiskalten und
brutalen Mord.
Da ich mich ein bisschen mit dem juritischen Bereich befasse, bin ich
mir fast sicher, dass der Anklage der Staatsanwaltschaft wegen
gemeinschaftlichen Mordes stattegegeben wird. Ich finde der Fall ist
eindeutig, da gibts nicht viel zu verhandeln. Dann sind die Täter erst
mal aufgeräumt und können mal nachdenken. Ich als Staatsanwalt würde
auf Mord plädieren und noch beantragen die "besondere Schwere der Tat"
festzustellen.
LG
Warface
Da brauchst du ein umfangreiches Verpflichtendes Präventivprogramm...Die, die es betrefffen würde weigerns ich dann sowieso oft zu solchen Programmen zu gehen und da mitzumachen. Du brauchst definitiv einen guten anteil an Abschreckungsstrafe um an soeinem Programm etwas leisten zu können.
Zitat
Naja eine Todesstrafe ist hier vlt. nicht angebracht.
Eher ein "umfangreiches Programm" entwickeln, die solchen Fragen nachgehen:
1. Wie kann es ein so assoziales Pack geben das mit 17 Jahren !!! schon in einem Umfeld von Schwerkriminellen und Drogenabhängigen lebt??
---> Wo ist das Jugendamt/Sozialarbeiter und Srtreetworker, die für ihre Arbeit ja immer so gelobt werden
Es gibt halt einen Hchstsatz den man bei Jugendstrafen nicht übertreffen kann... Da müsste das Gericht auf erwachsenenstrafrecht wechseln, was nicht einfach wird...
Zitat
2. Kommen die mit ner Jugendstrafe von 3 Jahren für Mord weg?
---> Das war Mord aus niedrigsten Beweggründen und sollte bei diesen Herren, egal ob Jugendliche oder nicht hart bestraft werden 20Jahre++Sicherheitsverwahrung
Die Passanten haben über Handy einen notruf abgesetzt....
Zitat
3. Wo ist die Zivilcorouge in unserem Land? Leute sehen zu wie grundlos Menschen aus Spass oder Rassismus zu Tode geprügelt werden.
---> Unterlassene Hilfeleistung! Heutzutage hat doch wenigsten jeder ein Handy, um die Polizei zu rufen???
Böse formuliert, aber es stimmt leider...
4. Wo ist die Sicherheit?
---> Unsere Millionen Haushaltsausgaben gehen in den Krieg nach Afghanistan. Am Hindukusch verteidigen wir unsere bürgerliche Sicherheit vor den unscheinbaren Taliban und hier wird man am S-Bahnbahnhof totgeschlagen. Also ich hab noch nie nen Taliban in ner S-Bahn gesehen...
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