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Warface

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30.08.2009, 23:15

Charles Darwin's Evolutionstheorie: Uralte Propaganda oder Wahrheit

Hallo,

jeder von euch denke ich, hat schon mal den Namen Charles Darwin gehört. Er war auch der Mann, der die Evolutionstheorie aufgestellt hat.

Ich habe mich damit mal weitgehend auseinandergesetzt und stundenlang gelesen. ;)

Nun stelle ich mir jedoch selber die Frage: Ist die Evolutionstheorie bessergesagt einige Teile nicht der Grundstein des Nationalsozialismus...?

Denn die Evolutionstheorie beschreibt ja die "natürliche Auslese" im Klartext: "Der Stärkere überlebt und der Schwächere ist des Lebens nicht wert" und wird von der Natur, ausgelesen. Der Mensch widersetzt sich ja im weiteren Sinne diesem Gesetz. Zum Beispiel würden behinderte Menschen sterben, nach den Gesetzen der Natur in der Evolutionstheorie. Doch die Menschen helfen ja Behinderten und widersetzen sich nach der Theorie den Gesetzen der Natur. Dies alles erinnert sehr stark an das Spiel, das die Nazis getrieben haben. Diese haben auch Behinderte und eingeschränkte Leute umbringen lassen, denn in der Nazi-Zeit spielte auch der Darwinismus und die Evolutionstheorie eine große Rolle. Natürlich spricht auch einiges für die Theorie: Kommt ein Tier behindert auf die Welt, z.B. ein Vogel der nicht fliegen kann, stirbt er und wird der Theorie nach von der Natur ausgelesen. Sind Menschen im weiteren Sinne nicht auch nur Tiere? In einer Herde wenn ein behindertes Tier oder krankes Tier ist helfen ihm die anderen Tiere der Herde auch nicht, das eine Tier der Herde zur Last fällt und die anderen dadurch schwächt. Dehalb überlässt die Herde das kranke oder behinderte Tier der natürlichen Auslese. Was macht der Mensch hingegen: Er hält Menschen teils über Jahre künstlich am Leben mit Maschinen und investiert darin viel Energie und schwächt sich selber.
Natürlich liegt auf der Hand: Würden wir nach den Gesetzen der Evolutionstheorie leben, hätten wir nie diesen technischen und sozialen Stand, auf dem wir heute sind erreicht, sondern würden uns immer noch gegenseitig Holzkeulen über die Waffel ziehen.

Dennoch sollten wir uns fragen: Nimmt es die Natur einfach so hin, wenn sich der Mensch ihren Gesetzen wiedersetzt oder folgt irgendwann ein grausamer Rachefeldzug der Natur gegen den Menschen?


Was sagt ihr dazu?

LG
Warface



Es haben sich bereits 5 Gäste bedankt.

Andreas

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01.09.2009, 00:00

hi
der Nationalsozialismus beruft sich stark auf Darwins Theorien, die im großen und ganzen auf das Tierreich angewendet werden können.

Jedoch stimmt an Darwins Theorie eine Sache ned:

Darwin berücksichtigt keine sozialen herden, also das füreinander sorgen.

In einer Büffelherde ist es klar, dass die schwachen Alten, Kranken und Jungtiere schneller erjagt werden, aber in rudeln mit einer Hierarchi und einem Zusammenhalt stimmt das eben nicht.

Es gibt Tiere (Wölfsrudel, z.B.) die ihre schwachen schützen und unterstützen. So ist es doch auch bei uns menschen.

Von Natur aus ist jeder Mensch ein einzeltier, das an sein eigenes überleben denkt, aber durch usnere Gesellschaft wird man quasi dazu genötigt als großes Rudel zusammenzuhalten. (schlecht ausgedrückt).

Klar: Alte liegen uns auf der Tasche und belasten uns, Kranke und behinderte ebenfalls. Aber hier fängt uns einfach unser Sozialnetz auf. Jeder denkt dass es einem auch mal so gehen könnte und will für sich selbst ja auch das beste (die beste Versorgung). Dadurch dass jeder das beste für sich will hilft man anderen (meine erklärung).

zu deiner Frage:
Der Rachefeldzug ist doch schon lange da.
Überbefölkerung, Überalterung, etc.
Die natürliche auslese (Darwinismus) sorgt für kleine junge Herden. Durch unser Sozialsystem (früher waren es die Familien, jetzt ist es der Staat) ist die Natürliche ausleese bei menschen nicht mehr gegeben und du siehst wie es bei uns ist. Krankenhäuser überlastet, Probleme in der REntenkasse, etc

Ich habe meine Gedanken jetzt nur angeschnitten. Wenn du zu iwas meine Gedanken genauer hören willst einfach nachhaken.

Ich hoffe auf Kommentare und eure Meinungen

lg
Andy

thepayne

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01.09.2009, 13:52

Darwin's Lehre hat übrigens selbst Darwin angezweifelt, da er selber gesagt hat, dass seine Argumentation sehr lückenhaft ist.

Zweitens bezieht sich Evolution auf Mutationen der DNA und hat absolut nichts mit technischem Fortschritt zu tun, wobei es immernoch keinen Beweis für Makroevolution gibt (also Entstehung einer neuen Art durch Mutation), sondern nur für Mikroevolution (Veränderungen innerhalb der Art).

Die Argumentation der Nationalsozialisten war also demzufolge sowieso Schwachsinn.
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01.09.2009, 23:25

hm,
ich glaube dass du dich da gerade auf einen faslchen teil der theorie beziehst.

geht es hier nicht vielmehr um die theorie der natürlichen auslese?

Sprich: Die Alten und Schwache werden vn der Natur selbst ausgefiltert?

thepayne

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05.09.2009, 15:24

Möglich^^

Ich denke nicht, dass der Mensch ein Einzeltier ist. Warum sollte man sonst Beziehungen aufbauen?
Auf der anderen Seite sind wir aber alle auch wieder egoistisch veranlagt.

Ich denke, dass beides ein Teil der Antwort ist, warum wir uns ins 'Herden' zusammentun.
Wir wollen natürlich das Beste für uns, können es aber alleine nicht erreichen. Also schließen wir uns einer 'Herde' an. (Oder so ähnlich :D )

Eine Frage könnte aber auch sein: Haben wir den 'Zorn der Natur' nicht schon auf uns gezogen? Wenn man unsere Umwelt beobachtet, stellt man fest, dass sie uns gegenüber immer feindlicher wird. Schwere Stürme, unnatürlicher Klimawandel, Trockenheiten, etc. pp..

Biblisch gesehen befinden wir uns sowieso auf dem Weg zum Ende der Welt, in der sogenannten 'Endzeit'.
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Blackpainter

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05.10.2009, 21:52

biblisch gesehen befinden wir uns seit jesus in der "endzeit", könnte also noch n weilchen dauern bis das Reich Gottes endlich mal da ist :D
Ich geb zu mit Darwin kenn ich mich nur sehr lückenhaft aus, aber bezieht sich die "natürliche Auslese" nicht größtenteils darauf, dass Rassen mit einem "schlechteren" Gencode über längere Zeit aussterben bzw. von denen, die sich besser entwickeln, verdrängt werden? Also im Gegensatz zu Einzelfällen wie Behinderungen etc.?
Wobei mir im Moment auffällt, dass die Nationalsozialisten das mit ihrer Rassenlehre und dem ganzen Quatsch eigtl. auch benutzt haben.. *end of Comment*
(sollte das alles keinen Sinn ergeben, es ist schon fast 10 pm =/ )
"Wenn ich dich jetzt um Sex bitten würde, wäre deine Antwort die gleiche, die du auf diese Frage gibst?"

thepayne

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06.10.2009, 16:19

Ja, wir sind seit fast 2000 Jahren in der Endzeit. Aber in letzter Zeit (sprich die letzten zwei Jahrhunderte) ging's aber immer schneller abwärst, oder bild ich mir das nur ein?

Was Darwin angeht: Ich wollt mir mal seine Lehre durchlesen, hab aber bis jetzt noch nicht wirklich drangedacht sie mir auch mal zu besorgen.
Ich dachte aber auch, dass er eher in Richtung 'natürliche Auslese' ging und die Evolution selber jemand anders erdacht hat...
Bin mir aber net sicher. Mal Wiki-Sensei fragen^^
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flo

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21.10.2009, 23:41

hm, grad drüber gestolpert. und das kann ich ja so nicht stehen lassen :)
die nationalsozialisten haben sich zwar auf darwin berufen, aber das heißt noch lange nicht, dass man ihre ideologie mit darwin rechtfertigen kann.
die evolutionstheorie besagt einfach nur: durch zufällige mutation, selektion und noch ein paar andere mechanismen setzen sich langfristig die ihrer umgebung am besten angepassten lebewesen bzw. im großen arten durch, beziehungsweise es findet eine entwicklung hin zu immer besser angepassten lebewesen statt.
und dabei heißt selektion nicht unbedingt, dass die schwachen, alten und kranken umgebracht werden oder einfach vor sich hin sterben, sondern einfach nur, dass die am besten angepassten lebewesen statistisch die meisten nachkommen haben und diesen ihre vorteilhaften eigenschaften vererben.
darwins theorie muss soziale gruppen nicht extra berücksichtigen, sie sagt ja einfach nur etwas über die entstehung und entwicklung der arten aus. und in einigen arten haben sich eben durch evolutionäre mechanismen soziale verhaltensweisen durchgesetzt, weil diese anscheinend insgesamt für mehr nachkommen und das wohl der ganzen art sorgen.
von daher muss man nicht darwin gegen soziales verhalten ausspielen, sondern kann es auch so sehen, dass soziales verhalten gerade erst durch evolution möglich und notwendig geworden ist.
und makroevolution ist natürlich nicht bewiesen, denn man kann keine wissenschaftliche theorie beweisen. aber sie ist mit deutlichem abstand die derzeit beste und damit zu vertretende theorie zur erklärung von artenvielfalt, fossilienfunden, etc. und es gibt jede menge deutliche belege für sie.
ach, und es kann natürlich sein, dass eine evolutionäre entwicklung sich zunächst nur positiv auswirkt und so immer weiter verstärkt, bis sie ab einem gewissen punkt schlagartig nicht mehr klappt, die natur kann nun mal nicht vorausschauend planen. und möglicherweise ist der mensch so ein irrweg...

lg, flo

Hancock

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27.08.2011, 10:29

RE: Charles Darwin's Evolutionstheorie: Uralte Propaganda oder Wahrheit

Dennoch sollten wir uns fragen: Nimmt es die Natur einfach so hin, wenn sich der Mensch ihren Gesetzen wiedersetzt oder folgt irgendwann ein grausamer Rachefeldzug der Natur gegen den Menschen?

.

abgesehen davon, dass die natur kein bewusstsein besitzt und daher auch keinen rachefeldzug führen kann, kannst du dich auch fragen, mal unterstellt, sie besitzt ein bewusstsein:

Warum sollte sie? Der Mensch agiert lediglich so, entsprechend seinem naturell.
im ganzen ist es immer nur der mensch, der sachverhalte persönlichkeit andichtet, vllt weil er ein leit- oder feindbild braucht. kA. trifft beides zu, sind wir ziemlich erbärmliche existenzen und von bewussten leben noch so weit entfernt, wie die nächste galaxie.
.

tatsächlich ist es ganz banal, wenn auch die wechselwirkungen für uns unüberschaubar sid. wir verändern die umwelt, wissen nicht wirklich, was wir damit anrichten und haben einfach die folgen eventueller "nebenwirkungen" zu tragen. :klopf:
.

so einfach ist das. :hutab:
"Life is dreadful. Death terrifying. Eternity a nightmare."

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