Wer "Hybridantrieb" hört, denkt wohl zuerst an Autos wie den Toyota Prius, bei dem das Spritsparen im Vordergrund steht, nicht der Fahrspaß. Prius-Fahrer sollten allerdings um die ersten Hybridmodelle von BMW lieber einen Bogen machen. Denn mit fast 500 PS sind X6 und Siebener nicht gerade typische Öko-Autos.
Es hat lange gedauert, bis die deutsche Autoindustrie auf den Hybrid-Zug aufgesprungen ist. Während die japanische Konkurrenz von Toyota im Kompaktwagen Prius schon seit mehr als zehn Jahren den Benzinmotor mit einem Elektroantrieb unterstützt, gibt es teilelektrifizierte Modelle aus heimischer Produktion erst jetzt zu kaufen.
Nach dem kürzlich gestarteten Mercedes S 400 Hybrid legt BMW auf der IAA in Frankfurt in gut einem Monat mit zwei ganz unterschiedlich konstruierten Modellen nach – ihren hohen Preis haben beide allerdings gemein.
Denn mit 102.900 Euro bewegt sich etwa der X6 Active Hybrid in Regionen, die für die meisten Autofahrer unerreichbar sind. Was der Active Hybrid 7 kosten wird, wenn er wie der X6 im April 2010 zum Händler rollt, steht noch nicht fest.
#ad_grid_channel_0 { display:none; }
Aber es ist damit zu rechnen, dass auch die Oberklasse-Limousine preislich in den sechsstelligen Bereich vorstoßen wird. Grund dafür ist neben dem Hybridsystem der bereits kostspielige Grundantrieb. Denn statt Vier- oder Sechszylindermotoren arbeiten in beiden Modellen mächtige V8-Benziner.
„Die Autos sind Technologieträger und zeigen, was derzeit technisch machbar ist“, erklärt BMW-Sprecher Frank Strebe. „Zudem harmonieren die kräftigen Achtzylinder besonders gut mit den Elektromotoren.“ Ähnlich wie etwa 1995 bei der Einführung des elektronischen Stabilitätsprogramms ESP, das Mercedes zuerst in der S-Klasse einsetzte, spielen auch für BMW Kosten eine große Rolle.
Also ich finde das einfach mal genial und typisch BMW.
So lasse ich mir auch einen Hybrid verkaufen