Wer eine Festnetz-Flatrate bucht, geht davon aus, dass sämtliche Anrufe bei Festnetznummern davon abgedeckt sind. Kunden von E-Plus und o2 können sich seit neuestem allerdings nicht mehr darauf verlassen. E-Plus hat unbemerkt von der Öffentlichkeit bereits zum 1. März die BASE-Preislisten geändert. Darin heißt es nun, dass "Dienste, in deren Rahmen eine weitere, andere als die Telekommunikationsdienstleistung erbracht wird", nicht von ...
einer Festnetz-Flatrate abgedeckt sind. Stattdessen berechnet E-Plus für ausgewählte Rufnummern nun 6 Cent/Minute, z.B. für Callthrough- oder Konferenzdienste. Immerhin: Die Regelung gilt nur für Neukunden seit dem 1. März 2009.
o2 hat bereits vor einigen Monaten damit begonnen, gezielt Rufnummern von Callingcard-, Telefonkonferenz- und Chat-Diensten zu sperren oder zu limitieren. Die bestehenden Sperren und Limitierungen scheinen weiter zu gelten, bei anderen Festnetz-Nummern entsprechender Dienste kommt dagegen seit neuestem die Ansage, dass es sich um "kein Standard-Inlandsgespräch" handle. Die Folgen: o2 berechnet 9 Cent/Minute und der o2-o-Kostenairbag verliert seine Wirkung. Laut Ansage wird der Minutenpreis darüber hinaus bereits mit dem Freizeichen fällig - also direkt nach Ende der Ansage.
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